Das Landschaftsschutzgebiet Plänterwald
soll im bisherigen Umfang erhalten bleiben!



1. Der Streitpunkt
Den Streitpunkt bildet die Frage, wie sich ein Freizeitpark in das Areal einfügen soll. Seit 1969 hat es erst einen Kulturpark und dann den Spreepark am nördlichen Ende des Plänterwaldes gegeben. Durch Missmanagement und durch den allgemeinen wirtschaftlichen Niedergang ging das Unternehmen Spreepark-GmbH mit hohen Schulden, die auf dem Pachtland im Besitze Berlins lasten, in Insolvenz. Bei der Suche nach einem Investor für einen neuen Vergnügungspark, der nach den Vorstellungen des Liegenschaftsfonds ein Park mit über-regionaler Bedeutung werden soll, sind den zuständigen Berliner Behörden zunehmend die Beschränkungen für einen Freizeitpark im Weg, die durch das relativ kleine Gelände in sensibler landschaftsgeschützter Umgebung bestehen. Seit Jahren wehren wir immer wieder in neuer Gestalt und von neuer Seite vorgetragene Absichten ab, zur Aufrechterhaltung eines Vergnügungsparkes im Plänterwald KfZ-Verkehr in den landschaftsgeschützten Plänterwald zu ziehen. Für den Spreeparkbetrieb gibt es aus unserer Sicht nur dann ein tragfähiges Konzept, wenn der einzigartige Standortvorteil einer wunderschönen natürlichen Umgebung nicht durch maßlose Überdimensionierung des Vergnügungsparks zerstört wird. Alle offiziell Beteiligten hatten seit dem unrühmlichen Ende des bisherigen Spreeparks zugestanden, dass im Spreepark nur noch ein wesentlich bescheidener geplantes Unternehmen erfolgreich sein kann. Die gegenwärtigen Pläne sind ein Rückfall in die Philosophie des Pleitiers Witte. Investitionen von 200 Millionen gehören nicht in den Plänterwald. Für solche Projekte gibt es genügend geeignete Brachflächen in Berlin. Besser als eine neue Rummelpleite im Plänterwald wäre wohl dann die völlige Renaturierung des Gebietes

2. Ein Verfahren gegen den Plänterwald