Aktionen 2006

Ein gelungener Tag des Plänterwaldes 2006 am 21.Mai

Voranschicken müssen wir eine Presse-Erklärung über Unfreundlichkeiten aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung:

Keine Autos und keine Bürokraten in den Plänterwald

Berliner Stadtmusikanten vor dem Eierhaus



Förster Bartsch erläutert die Pflege des Plänterwalds


Das schlechte Wetter und die Behörde von Senatorin Junge-Reyer konnten einen gelungenen Tag für unseren Wald nicht verhindern. (siehe unsere Presse-Erklärung: "Keine Autos und keine Bürokraten in den Plänterwald")

 

Wieder gab es einen spannenden Tag im und für den Plänterwald. Viele Vorübergehende staunten und freuten sich über die Erlebnismöglichkeiten. Nicht sichtbar war die mühevolle vollständig ehrenamtliche Arbeit, die aufgebracht werden muss, um so etwas auf die Beine zu stellen!

 

Am Vormittag um 11.00Uhr versammelten sich über 40 Freunde des Plänterwaldes, um zusammen mit unserem Revierförster, Herrn Bartsch, und mit Frau Protze vom Amt für Umwelt und Natur in Treptow/Köpenick eine Waldführung zu erleben, die die Probleme der Pflege und Entwicklung des Plänterwaldes  zum Thema hatte. In der Waldschule waren es dann schon über 50 Teilnehmer, die interessierte Fragen stellten und vom Förster und von Frau Protze sachkundige Antworten erhielten. Besondere Beachtung verdienen die Präsentationstafeln, die unter Leitung von Frau Protze angefertigt wurden und die den neu erstellten Pflege-und Entwicklungsplan anschaulich erläutern.

In der Waldschule konnte man interessante Literatur zu Natur und Stadt ansehen und kaufen und vor allem die neue Baum-Ausstellung besichtigen. Nachmittags zeigten dort die Autoren ihren Film zum Kulturpark/Spreepark.

Am Eierhäuschen ging es ab 14.00Uhr mit Musik und Tanz zur Sache. Die Berliner Stadtmusikanten spielten auf und beim Augenschließen konnte man sich vorstellen, an dieser schönen und traditionsreichen Stätte auch von einer freundlichen Kellnerin des Eierhäuschens bedient zu werden. Noch ist es nicht so weit, aber die Lebenslust der Jessener Tänzer, die wieder mit größter Spielfreude agierten, gibt uns Kraft, weiter nach vorn zu schauen.

Dicht umlagert war der Stand vom F.U.N.. Dort konnte man sich über den Stand der Auseinandersetzung unserer Initiativen mit den Behörden zum Schutz des Plänterwaldes, aber auch über die Verhinderung des Weiterbaus der Autobahn A100 und über die Gefährdung des Treptower Parks durch die POPKICK-Veranstaltungen informieren. Viele fragten, was sie selbst tun könnten. Unsere Antwort:
EIGENVERANTWORTLICH EINMISCHEN.
Erst wenn die Gegenöffentlichkeit groß genug ist, werden Argumente der Bürgerbewegungen ernst genommen.            M.Mocker